Food-dance-talk and Wir haben es satt!

Dec 25, 2014 Posted by:  

Es ist wieder soweit: Unter dem Slogan „Stoppt Tierfabriken, Gentechnik und TTIP. Für die Agrarwende“ werden am 17. Januar 2015 erneut Tausende bei der Wir haben es satt!-Demo auf die Straße gehen. Doch auch schon am Vorabend heißt es Topf-Tanz-Talk bei Deutschlands größter Schnippeldisko. INKOTA ist wie immer dabei - und zählt auf euch!

Manege frei für die Schnippeldisko Topf-Tanz-Talk!

Wann: Freitag, 16. Januar 2015, 18-22 Uhr

Wo: Zirkuszelt CABUWAZI, Am Postbahnhof 1, 10243 Berlin

Wer: INKOTA, Slow Food Youth Deutschland, Nyeléni.de, Aktion Agrar, Fläming Kitchen,  Green Music Initiative, Meine Landwirtschaft, Markthalle Neun und Die Bäcker - Zeit für Geschmack

Eigentlich sind wir dagegen alles in einen Topf zu werfen. Aber an diesem Abend machen wir eine Ausnahme! Fast eine Tonne Gemüse soll gemeinsam geschält, geschnippelt, gekocht und frisches Bio-Brot im Steinofen gebacken werden. Denn wir wollen die Menschen auf der Wir haben es satt!-Demo mit einer Protestsuppe satt und glücklich machen. Denn: Ohne Mampf kein Kampf!

Um jedoch nicht nur Kürbis, Kartoffel und Co, sondern auch den HelferInnen einzuheizen, gibt es Musik von DJ*anes der Green Music Initiative auf die Ohren. Und für die richtige Würze sorgen die Premiere des neuen INKOTA-Kinospots sowie spannende Gespräche mit LandwirtInnen und Gästen aus dem Globalen Süden über Ernährungssouveränität, Solidarische Landwirtschaft, Saatgut und vieles mehr!

Packt eure Sparschäler, Wurzelbürsten, Schneidebretter und alles ein, womit ihr dem knubbeligen Gemüse auf die Pelle rücken könnt und lasst uns gemeinsam das Tanzbein schwingen.

Wer keine Zeit hat, an der Schnippeldisko teilzunehmen, aber trotzdem zum Gelingen beitragen möchte, kann jetzt spenden. Jede Spende hilft!

Nach der Disko ist vor der Demo – Wir haben es satt! 2015

Wann: Samstag, 17. Januar 2015, 12 Uhr

Wo: Potsdamer Platz, Berlin

Am nächsten Tag geht es gleich weiter, wenn sich die Groß-Demonstration zum fünften Mal jährt. Und sie ist so wichtig wie eh und je. Wenige globale Großkonzerne untergraben die Saatgut-Vielfalt und fördern die Gentechnik auf dem Acker. Investoren bauen immer neue industrielle Megaställe, in denen Tiere unter qualvollen Bedingungen leiden. Die Mächtigen dieser Welt planen auf dem G7-Gipfel und durch die Freihandelsabkommen TTIP und CETA die globale Industrialisierung der Landwirtschaft. Die Folgen sind allgegenwärtig: Immer mehr Bäuerinnen und Bauern müssen, hier und in den Ländern des Südens, ihre Höfe aufgeben.

Billigfleisch überschwemmt die Märkte. Der Anbau von Monokulturen verdrängt den Regenwald. Ackerland wird zum Spekulationsobjekt. Und: Der weltweite Hunger ist nach wie vor Fakt. Wir haben es satt!

INKOTA steht für Hunger auf Veränderung und gehört deshalb auch dieses Jahr wieder zu den Trägerorganisationen der Demonstration. Die Zukunft gehört einer bäuerlichen, ökologischeren und sozial gerechten Landwirtschaft! Deshalb ziehen wir laut und entschlossen vors Kanzleramt und fordern die Bundesregierung zur Agrarwende auf. Sei dabei!

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